Selbstorganisation im Generationenwandel Es gibt eine Vielzahl von Gruppen, Vereinen, Initiativen und Projekten, die sich den Herausforderungen des so genannten Generationswandels stellen, die sich um neue Lebensformen im Alter oder die Versorgung alter Menschen kümmern, die der Tatsache Rechnung tragen, dass traditionelle Familienstrukturen sich auflösen und die deswegen nach neuen Wegen suchen, Selbstbestimmung auch im hohen Alter zu erhalten:
- Gruppen pflegender Angehöriger,
- Familieninitiativen für Jung und Alt
- generationenübergreifende Wohnprojekte, Nachbarschaftsinitiativen wohnortnaher Versorgung,
- Interessenvertretung alter Menschen oder von Heimbewohner/innen, Heimbeiräte,
- Besuchsdienste,
- ehrenamtliche Projekte von Senioren,
- lokale Netze für generationsübergreifende Familiendienste,
- kulturspezifische und interkulturelle Projekte der Altenhilfe,
- sozial-kulturelle Projekte von Senioren.
Sie existieren zum Teil noch nebeneinander und könnten doch viel voneinander lernen. Vor allem macht es Sinn, sie bei deren Einbindung in Strukturen im Stadtteil zu unterstützen.
Die Initiativen und Angebote sind zum Teil sehr unterschiedlich nach Stadtteilen und sozialer Struktur verteilt. Hier gilt es Verknüpfungen zu entwickeln, die das Miteinander verstärken können.
Auf der Basis langjähriger Erfahrung in der Unterstützung von Selbsthilfe und Projekten in Selbstorganisation will SEKIS mit diesem Projekt einen Beitrag zur Information und Verknüpfung
von Initiativen leisten, die im Themenfeld
- Wandel der Familienstrukturen
- alte Menschen
- Pflege" und Angehörigenarbeit
aktiv sind und die das wohnortnahe Engagement und die lokale Selbstorganisation im Bereich der generationenübergreifenden Arbeit weiterentwickeln wollen.
Die Kontaktstelle Selbstorganisation im Generationenwandel will daher beitragen zur:
Stärkung der Familienselbsthilfe insbesondere in den Handlungsfeldern :
- Lebensformen und Versorgung alter Menschen, Pflege und Angehörigenarbeit.
- Dokumentation des Strukturwandels der generationenbezogenen Selbsthilfe und verschiedener Engagementformen durch eine zunehmend älter werdende Gesellschaft
- Information über Bedeutung und Vielfalt der informellen Netze im Wohnumfeld angesichts neuer Herausforderungen durch den Generationenwandel
- Qualifizierungsangebote für Initiativen
- Verknüpfung von kulturellen und sozialen Elementen im Dialog der Generationen
- Organisation des Erfahrungsaustausch von bestehenden und innovativen Initiativen
- einen Beitrag leisten zu Interessenvertretung der Aktiven und Initiativen in diesem Feld
- Klärung des Unterstützungsbedarfs der familiären Selbsthilfe und neuer Gruppen von Angehörigen
SEKIS Albrecht-Achilles-Str. 65, 10709 Berlin, Tel. 890 285 32 Renate Boeck
Flyer zum Projekt Generationenwandel hier zum Download
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