ABS-Aktuell

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39. Berliner Seniorenwoche 2013


Aktuelle Meldungen des laufenden Monats. Ältere Beiträge finden SIe auf den Archivseiten.

Pressemitteilung vom 23.05.2013
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
SOZIALSENATOR CZAJA, BERLINER ÄRZTEKAMMER-PRÄSIDENT DR. JONITZ UND DIAKONIE-VORSTAND MATZ UNTERZEICHNEN CHARTA ZUR BETREUUNG SCHWERSTKRANKER UND STERBENDER MENSCHEN
Heute unterzeichnete der Berliner Sozialsenator Mario Czaja gemeinsam mit Diakonievorstand Martin Matz und dem Präsidenten der Ärztekammer Berlin, Dr. Günther Jonitz, die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“. Die Unterzeichnung fand im Rahmen eines Besuches im Pflegewohnheim St. Elisabeth-Stift der Diakonie im Prenzlauer Berg statt, mit dem Ziel sich direkt vor Ort ein Bild von der Pflege heute und den Herausforderungen im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen zu machen.


Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ will die Situation der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland verbessern. Sie beschreibt den Ist-Zustand in der Palliativversorgung, verbunden mit Handlungsoptionen und einer Selbstverpflichtung der Unterzeichner für die Zukunft. Die Kernforderungen der Charta sind die Stärkung der Versorgungsstrukturen, der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung in der Hospiz- und Palliativversorgung. Auch soll der gesellschaftliche und politische Diskurs in diesem Thema vorangetrieben und die Palliativversorgung international vernetzt und standardisiert werden.


Die Charta ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband sowie der Bundesärztekammer. Seit ihrer Verabschiedung im Herbst 2010 haben 620 Institutionen sowie 2569 Personen die Charta unterschrieben. Sie entstand vor dem Hintergrund einer internationalen Initiative zur Verbesserung der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender im Jahr die 2007 und wurde in Deutschland unter Beteiligung von rund 50 Institutionen erarbeitet.

Weitere Informationen zur Charta finden Sie hier: www.charta-fuer-sterbende.de/ 



Pressemitteilung vom 17.05.2013
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
SONDERFAHRDIENST FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG GESICHERT

Der Betrieb des Sonderfahrdienstes für Menschen mit Behinderung ist für die kommenden Jahre gesichert. Der bisheriger Betreiber des Sonderfahrdienstes wird auch der zukünftige sein. Gestern hat die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales dazu einen Vertrag mit der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer (WBT) abgeschlossen. Damit kann der Betrieb des Sonderfahrdienstes nahtlos weitergeführt werden.
Der neue Vertrag läuft vom 1. Juli 2013 bis zum 30. Juni 2016. Er enthält eine landesseitige Option zur Verlängerung für weitere zwei Jahre. Die WBT hatte als Ergebnis eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens den Zuschlag erhalten. Im Rahmen der Zuschlagskriterien wurde dabei erstmalig ein Qualitätskonzept bewertet.

Die rund 20.000 Inhaberinnen und Inhaber von Magnetkarten, die damit zur Nutzung des Berliner Sonderfahrdienstes berechtigt sind, werden über diese Neuerungen zeitnah durch einen Informationsbrief des Landesamtes für Gesundheit und Soziales informiert.

Weitere Informationen über den Sonderfahrdienst unter:
http://www.berlin.de/lageso/behinderung/sofa/


Pressemitteilung vom 15.05.2013
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
BREITES BÜNDNIS FÜR DIE PFLEGE - RUND 20 PARTNER ENGAGIEREN SICH IM „BERLINER BÜNDNIS FÜR DIE FACHKRÄFTESICHERUNG IN DER ALTENPFLEGE“
Unter Federführung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen startete am 15. Mai das „Berliner Bündnis für Fachkräftesicherung in der Altenpflege“. Auch an Bord sind die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie weitere rund zwanzig Akteurinnen und Akteure, u.a. Arbeitgeberverbände, die Arbeitsagentur, Wohlfahrtsverbände, Kranken- und Pflegekassen und Arbeitnehmervertretungen.



Senatorin Dilek Kolat skizzierte die Folgen des demografischen Wandels in den kommenden Jahren: Die Zahl der Pflegebedürftigen in Berlin werde sich von jetzt rund 100.000 auf 170.000 im Jahr 2030 erhöhen – gleichzeitig nehme die Zahl der Menschen im Erwerbsalter ab. Der Mangel an Fachkräften in der Altenpflege sei schon jetzt deutlich spürbar. Um dem zu begegnen, gelte es, die Akteure miteinander zu vernetzen und Synergien zu schaffen. In Gesprächen werden die Bündnispartner dazu konkrete und verbindliche Maßnahmen erarbeiten. Handlungsfelder sind sowohl die Steigerung der Attraktivität der Arbeit und Ausbildung in der Pflege als auch die Qualifizierung arbeitsloser Menschen. Auch die Weiterentwicklung der Pflegeberufe und neue Angebote in der Altenpflege, die die Vielfalt der Lebensentwürfe in Berlin widerspiegeln, gehören zu den wichtigsten Themen.



Um zielgerichtet Fachkräftepotenziale zu entwickeln und zu reaktivieren, müssten laut Kolat nicht nur Ausbildungsanstrengungen verstärkt werden – wie z. B. Maßnahmen zur Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen oder eine besondere Förderung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Wichtig sei auch die Nachqualifizierung Arbeitsuchender, die bereits berufliche Erfahrungen in der Pflege mitbringen.

Mit dem „Berliner Bündnis zur Fachkräftesicherung in der Altenpflege“ beginnt die zweite Phase der Berliner Landesinitiative. Sie setzt das Vorhaben des Bundesfamilienministeriums, dem Fachkräftebedarf in der Altenpflege zu begegnen, auf Landesebene um.




ABS Internetredaktion, 14.05.2013
Neuer Personalausweis nun auch für elektronische Steuererklärung nutzbar
Viele Bürgerinnen und Bürger erledigen mittlerweile die jährliche Steuererklärung am heimischen PC, beispielsweise mithilfe der Software ElsterFormular der deutschen Finanzverwaltung. Um diese nutzen zu können,  muss man sich registrieren. Die Registrierung im  ElsterOnline-Portal https://www.elsteronline.de/ ist nun auch mit dem neuen Personalausweis (nPA) möglich. Dabei wird die Identität des Anwenders direkt anhand des nPA überprüft, der vorher     übliche Aktivierungsbrief entfällt. Durch das neue Angebot soll das Verfahren insgesamt erheblich beschleunigt und vereinfacht werden.
 
ABS Internetredaktion, 14.05.2013
Tipps für den sicheren Einkaufsbummel
Immer mehr Verbraucher gehen online einkaufen. So macht der Online-Handel  mittlerweile mehr als die Hälfte des gesamten Versandhandels aus. Mit den richtigen Tipps können Verbraucher ihren Online-Einkaufsbummel sicherer gestalten. Zum Beispiel ist es gut zu wissen, dass Onlineshops speziellen Informationspflichten unterliegen. Sie müssen über den Preis, die wesentlichen Merkmale ihrer Produkte sowie über Liefer- und Versandkosten informieren. Zudem müssen der vollständige Name, die Rechtsform und die ladungsfähige Anschrift auf der Homepage nachzulesen sein. Auch der  „Kaufen“-Button am Ende eines Bestellprozesses muss so gestaltet sein, dass der Verbraucher unmissverständlich weiß, dass er mit dem nächsten Klick kostenpflichtig bestellt. Diese und weitere Hinweise zum sicheren Einkaufen im Netz http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/05/2013-05-03-rechte-beim-onlinekauf.html hat die Bundesregierung zusammengestellt.

Pressemitteilung Mai 2013
Bundesverband Geriatrie e.V.: Landesverband Berlin konstituiert
Mit der jetzt erfolgten Gründung des Landesverbands Berlin verstärken die Träger der geriatrischen Versorgung in der Bundeshauptstadt ihre Zusammenarbeit
Ende Februar 2013 hat sich mit dem Landesverband Geriatrie Berlin eine weitere regionale Vertretung von Trägern der geriatrischen Versorgung konstituiert. Dem neugegründeten Landesverband gehören derzeit 18 Einrichtungen an, die zugleich Mitglieder des Bundesverbands sind. Vorsitzender des aus drei Personen bestehenden Vorstands ist Herr Dr. Eric Hilf (Sana Klinikum Lichtenberg). Ihm stehen als Stellvertreter Herr Dr. Christian Stofft (Sankt Gertrauden Krankenhaus) sowie Herr Dr. Rainer Koch (Krankenhaus Hedwigshöhe) zur Seite. Außerdem wird der Vorstand durch die Beisitzer Herr Prof. Dr. Hans-Peter Thomas und Frau Uta Weirauch ergänzt.


Internetredaktion ABS, Mai 2013
Bewegung im Tierpark
Sonntag, 2.6.2013 von 11 bis 16 Uhr

Für alle jung und fit Gebliebenen ab 50 Jahren haben wir zehn Bewegungsstationen eingerichtet, an denen verschiedene Auf- gaben bewältigt werden müssen. Die Aufgaben sind inspiriert von den natürlichen Bewegungsabläufen der Tierparkbewohner. Jeder Teilnehmer, der den Parcours absolviert hat und einen vollständig ausgefüllten Laufzettel vorweisen kann, erhält eine Urkunde und nimmt an einer Gewinnauslosung teil.
Am Rand des Bewegungspfades präsentieren sich verschiedene Sportvereine und stellen ihre Angebote für die ältere Generation vor: Tanzen, Nordic Walking, asiatische Kampfkunst und vieles mehr. Gleich vor Ort können die Besucher kleine Tests für die Balance, Lungenvolumen- oder auch Handkraftmessung durch- führen lassen.
Das Bühnenprogramm bietet unter anderem Standard-Tanz, Bauchtanz, ein Potpourri aus orientalischen Tänzen und eine Vor- führung von Gymnastik mit dem Theraband.
Damit die Enkelkinder nicht zu kurz kommen, bieten wir eine abwechslungsreiche kinderlandschaft mit Hüpfburgen, Kisten- klettern, dem beliebten Spiel „Mega-Vier-gewinnt“ und mit vielen anderen Bewegungsmöglichkeiten an.
Weitere Informationen im Flyer
Flyer Bewegung im Tierpark (pdf-Datei, 410KB)




Internetredaktion ABS, Mai 2013
Gedächtnis in Bewegung

Wir, die Landessportbünde Berlin und Brandenburg, freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Bundesverband Gedächtnistraining e.V. und mit Unterstützung des Arbeitskreises Berliner Senioren sowie dem Seniorenrat des Landes Brandenburg unsere kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema Gedächtnis in Bewegung präsentieren können. Für die Qualitätssicherung der einzelnen Veranstaltungen begrenzen wir die Teilnehmerzahl auf 20 Personen. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Sie bitte beim Trainer am Tag der Veranstaltung vorzeigen. Freuen Sie sich auf ereignisreiche Vormittage, haben Spaß an der Bewegung und lernen Tricks, wie Sie sich Dinge im Alltag besser merken können.
Gabriele Wrede Vizepräsidentin Landessportbund Berlin
Karl-Heinz Hegenbart Vizepräsident Landessportbund Brandenburg
Insgesamt 6 Termine im Jahr 2013
Start am 7. Mai Berlin, Ende 8. Oktober Brandenburg
Weitere umfangreiche Informationen zu den Themen und zur Anmeldung finden Sie im Flyer.
Hier zum Download (pdf-Datei 678KB)


Pressemitteilung vom 13.05.2013
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
15. MAI 2013: START DES BERLINER BÜNDNISSES FÜR ALTENPFLEGE
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen und Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales geben den Startschuss zum „Berliner Bündnis für Fachkräftesicherung in der Altenpflege“.

Der demografische Wandel und der schon jetzt herrschende Fachkräftemangel in der Altenpflege machen neue Wege im Bereich der Altenpflege dringend erforderlich. Die Herausforderungen sind komplex: Wie können die anspruchsvollen Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Pflege mit den Arbeitnehmerbedürfnissen in Einklang gebracht werden? Wie werden im Wettbewerb um junge Fachkräfte Interessenten für die Pflege gewonnen? Welche Voraussetzungen sind nötig, um das Berufsfeld für Migrantinnen und Migranten zu öffnen oder Arbeitslose zu Fachkräften in der Altenpflege umzuschulen? Um diese unterschiedlichen Interessen in Einklang zu bringen, ist eine Vernetzung der Akteure im Bereich der Pflege dringend erforderlich.

Unter der Federführung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen startet heute das „Berliner Bündnis für Fachkräftesicherung in der Altenpflege“. Mit dabei sind viele Akteurinnen und Akteure der Pflege: Senioreneinrichtungen, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen, Kranken- und Pflegekassen sowie Arbeitsagenturen. Das neue Bündnis ist Teil der Landesinitiative „Für ein gutes Leben im Alter in Berlin – Qualitäts- und Qualifizierungsoffensive für Fachkräftesicherung in der Altenpflege“.


Pressemitteilung vom 07.05.2013
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
ZUKÜNFTIGE MIETERHÖHUNGEN FÜR ÜBER 1,2 MILLIONEN BERLINER
MIETERHAUSHALTE BEGRENZT


Allgemeine Mieterhöhungen dürfen in Zukunft in Berlin maximal noch im Umfang von 15 % in drei Jahren stattfinden. Der Senat hat dazu heute die von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller vorgelegte Verordnung zur Senkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen verabschiedet. Die Verordnung wird unmittelbar nach Pfingsten 2013 veröffentlicht und einen Tag danach in Kraft treten.

Berlin nutzt damit als erstes Bundesland für die gesamte Stadtfläche die aufgrund des Mietrechtsänderungsgesetzes seit dem 1. Mai 2013 bestehende Möglichkeit zur Dämpfung der Mietentwicklung im nicht preisgebundenen Wohnungsbestand. Die abgesenkte Kappungsgrenze von maximal 15 % in drei Jahren ergänzt die bereits bestehende Kappung, dass allgemeine Mieterhöhungen höchstens zur ortsüblichen Vergleichsmiete führen dürfen, so wie sie im Berliner Mietspiegel abgebildet wird. Durch die Einschränkung zukünftiger Mieterhöhungsmöglichkeiten profitieren über 1,2 Millionen Mieterhaushalte in ganz Berlin von der neuen Regelung. Konnten bisher in Berlin die Mieten um bis zu 20 % in drei Jahren steigen, sind mit dem Inkrafttreten der Verordnung nur noch 15 % innerhalb von drei Jahren zulässig.

Aufgrund des am 4. September 2012 geschlossenen Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten haben alle bei den sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften wohnenden Mieterinnen und Mieter bereits von einer abgesenkten Kappungsgrenze profitiert.