Aktuelles

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Pressemitteilung vom 09.10.2014
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Karin Stötzner, Patientenbeauftragte in Berlin
Karin Stötzner
Foto: SenGesSoz
Zehn Jahre Patientenbeauftragte in Berlin
Senator Czaja gratuliert Karin
Stötzner zum Jubiläum
Am 5. Oktober 2004, wurde in Berlin erstmals auf Landesebene eine Patientenbeauftragte eingesetzt. Karin Stötzner, Patientenbeauftragte für Berlin, hat dieses Amt nun seit zehn Jahren inne. Mit Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, hat sie heute anlässlich der erfolgreichen Dekade den aktuellen Tätigkeitsbericht der Patientenbeauftragte für den Zeitraum 2012-2014 vorgestellt. Der Bericht rückt die Schwerpunkte der Arbeit der Patientenbeauftragten in den Mittelpunkt: Beratung, Vermittlung und Unterstützung in Angelegenheiten des Patientenrechts. Im Berichtszeitraum hat das Büro der Patientenbeauftragten etwa 3.000 Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern entgegen genommen. Das Büro beantwortete beispielsweise Fragen zu Einsichten in Krankenunterlagen, half bei Verdacht auf Behandlungsfehler weiter und beriet zu Themen rund um die Pflege.

Senator Mario Czaja gratulierte der Patientenbeauftragten herzlich zur erfolgreichen Arbeit: „Durch das Engagement von Karin Stötzner ist das Amt der Patienten- und Pflegebeauftragte auch für die nächsten Jahrzehnte nicht mehr aus der Hilfe- und Beratungslandschaft der Hauptstadt wegzudenken. Sie hat sich auch durch konstruktives Einmischen in die Gesundheitspolitik einen Namen als Verfechterin von Patientenrechten gemacht und so Betroffenen ein Gehör verschafft. Die vielen Schnittstellen im Gesundheits- und Pflegebereich haben mich veranlasst, den Auftrag der Patientenbeauftragten um den Bereich Pflege zu   erweitern. Karin Stötzner und ihr Büro haben es als koordinierende Ombudsstelle für die Bereiche Gesundheit und Pflege vermocht, vielen Berlinerinnen und Berliner auch in schwierigen Situationen weiterzuhelfen. Die Anliegen Betroffener zu bündeln ist für das Wohl der Berliner Patientinnen und Patienten jetzt wie künftig unabkömmlich.“

„Wir haben in den letzten zehn Jahren vieles erreicht, sagt die Patientenbeauftragte für Berlin, Karin Stötzner, „doch zeigt eine so lange Zeit auch auf, welche Baustellen in Zukunft noch  weiterer, hartnäckiger Bearbeitung bedürfen. Das Patientenrechtegesetz muss erweitert, die besonderen Belange älterer Menschen müssen stärker berücksichtigt und Sektorenegoismen überwunden werden. Die medizinischen Akteure stellen sich zu wenig auf die dramatischen Veränderungen durch den Generationenwandel in der Gesellschaft ein. Der bestehenden arbeitsteiligen Verantwortungslosigkeit gilt es ganz neue Konzepte einer integrierten geriatrischen Versorgung entgegenzusetzen.“

 

BAGSO-Pressemitteilung, Oktober 2014
Logo der BAGSO
Neu aufgelegt:
KfW-Zuschuss „Altersgerecht Umbauen“ BAGSO und Verband Wohneigentum begrüßen verbesserte Förderung

Endlich ist er wieder da: der KfW-Investitionszuschuss „Altersgerecht Umbauen“. Ab dem 1. Oktober 2014 müssen Eigenheimbesitzer und Mieter nicht mehr zwangsläufig einen Kredit aufnehmen, wenn sie die Beseitigung von Barrieren in ihrer Wohnung nicht vom Ersparten bezahlen können. Stattdessen können sie einen Zuschuss bei der KfW-Förderbank beantragen. Der Zuschuss ist unabhängig von Alter und Vermögen des Antragstellers, denn Ziel ist die Vorsorge. 2012 wurde der Zuschuss nur ein Jahr nach seiner Einführung aus dem Bundeshaushalt wieder gestrichen. Dies löste bei Kennern der Immobilienbranche blankes Unverständnis aus.

Verbesserter Zuschuss für Jung und Alt
Der Zuschuss beträgt bei Einzelmaßnahmen 8 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 4.000 Euro pro Wohneinheit. Im Standard „Altersgerechtes Haus“, der eine Bündelung von Einzelmaßnahmen vorsieht, sind es bis zu 10 Prozent und maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit. Gegenüber dem früheren Zuschussmodell wurde damit die Fördersumme pro Vorhaben fast verdoppelt. Auch begrüßen die BAGSO und der Verband Wohneigentum, dass mit dem Zuschuss im Zusammenhang mit der Reduzierung von Barrieren nun auch Maßnahmen zum Einbruchschutz (z.B. einbruchhemmende Türen und Fenster, Bewegungsmelder, Beleuchtung,  Gegensprechanlagen, Videokameras oder Alarmanlagen) gefördert werden können. Angesichts der steigenden Einbruchzahlen ist dies auch für junge Menschen interessant.

Weitere deutliche Verbesserungen: Der Zuschuss kann flexibel mit anderen KfW- Förderprogrammen, z.B. „Energieeffizient Sanieren“, ergänzt werden. Umbauwillige Wohneigentümer können so ihre Immobilie in einer Sanierungsmaßnahme energieeffizient, komfortabel und sicher gestalten. Neu ist auch, dass der Zuschuss zum Kauf einer barrierereduzierten Wohnung verwendet werden kann. Jetzt ist es an den Verbraucherinnen und Verbrauchern, das neue, deutlich verbesserte Zuschuss-Modell zu einem Erfolg zu machen. Nur wenn der KfW- Investitionszuschuss genutzt wird, bleibt er auch hoffentlich langfristig verfügbar. Die BAGSO und der Verband Wohneigentum e. V. wollen helfen, die Zuschussförderung bekannt zu machen.

www.verband-wohneigentum.de
www.bagso.de

 

 

ABS Internetredaktion, 06.10.2014
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Verdienstorden des Landes Berlin für Ulrika Zabel
Frau Ulrika Zabel erhielt am 1. 10.2014 vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, den Verdienstorden des Landes Berlin im Festsaal des Roten Rathauses. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, würdigte das Engagement von Frau Zabel anlässlich der Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin:
“Rund ein Viertel der Berlinerinnen und Berliner hat einen Migrationshintergrund. Und immer mehr von ihnen erreichen das Rentenalter. Umso wichtiger ist es, dass ältere Zuwanderinnen und Zuwanderer in unserer Stadt eine Lobby haben. Dafür steht das kom-zen - das Kompetenzzentrum für Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe. Und dafür steht ganz besonders: dessen Leiterin Ulrika Zabel, die diese Einrichtung seit nun bald 15 Jahren prägt. Vorrangiges Ziel des Kompetenzzentrums ist es, eine kultursensible Altenpflege zu etablieren, in der auf besondere Bedürfnisse älterer Migrantinnen und Migranten Rücksicht genommen wird. Das bedeutet:Die Interkulturelle Kompetenz der Akteure zu stärken. Angebote offen für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Lebensweise zu gestalten. Und: Zu pflegende Menschen als Individuen zu betrachten und ihre speziellen Wünsche, Vorstellungen und Gewohnheiten ernst zu nehmen. Für diese Ziele engagiert sich die erfahrene Sozialpädagogin Ulrika Zabel seit vielen Jahren in herausragender Weise: Das kom-zen hat sich
unter ihrer Leitung zu einer Instanz in allen Fragen rund um das Thema Altenhilfe und Migration entwickelt. Ältere Zuwanderinnen und Zuwanderer schätzen sie als kompetente Ansprechpartnerin; bei Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen hat ihr Rat Gewicht.
Dass die interkulturelle Öffnung der Altenpflege in Berlin heute an Bedeutung gewonnen hat, ist auch Ulrika Zabels Verdienst. Ihr Engagement ist zugleich ein wichtiger Beitrag für ein gutes Zusammenleben in einer vielfältigen Metropole wie Berlin.  Dafür danke ich Ihnen, liebe Frau Zabel, von ganzem Herzen.

 

 

Berlin, 01.10.2014
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Märkisches Viertel

50 Jahre Märkisches Viertel
Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit, Michael Müller, Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Reinickendorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Maren Kern, Vorstandsmitglied des BBU warfen gemeinsam mit der GESOBAU bei einem Festakt am 30. September einen Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands heute größter Niedrigenergiesiedlung.

1964 zogen die ersten Bewohner im Märkischen Viertel in eine neue, aber noch nicht fertige Stadt mit fehlendem Grün und noch nicht vorhandener Infrastruktur. Bereits vor Fertigstellung der Großsiedlung hoch im Norden des alten West-Berlin und in unmittelbarer Nähe zur Mauer erhob sich massive Kritik seitens der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit. Dies wirkte sich auf das Image des Viertels lange Zeit negativ aus. Doch nach 50 Jahren sieht die Realität heute ganz anders aus. Die seinerzeit gepflanzten Bäume bilden nun eine eigenständige Struktur, die sich mit den Bauten zu der Stadtlandschaft verbindet, von der die Planer damals träumten. Infrastrukturell ist das Quartier heute voll entwickelt, mit guten Bildungseinrichtungen und einem lebendigen Kiez.

Die städtische GESOBAU AG, der mit 15.000 Wohnungen der Großteil der 17.000 Wohnungen im Märkischen Viertel gehören, steuert mit einer Investition von 560 Millionen Euro in den energetischen Umbau der Siedlung maßgeblich die heute überaus positive Gegenwart und Zukunft des Viertels.

 

Internetredaktion ABS, 01.10.2014
Klaus Wowereit
Der Regierende Bürgermeister von Berlin

Klaus Wowereit
Foto: http://www.klaus-wowereit.de/service.html

Aufruf des Regierenden Bürgermeisters

am 22.09. hat der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit  alle Berlinerinnen und  Berliner dazu aufgerufen, sich zu engagieren und sich ehrenamtlich für die Flüchtlinge in unserer Stadt einzusetzen. Mit dem Ansteigen der Flüchtlingszahlen und insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende dunkle Jahreszeit ist eine Situation eingetreten, „in der die Stadt ihre Weltoffenheit und Toleranz, aber auch ihre Solidarität in schwierigen Situationen unter Beweis stellen kann und muss.“